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Kreis investiert 690.000 Euro in die Grundschule Offheim |
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Nach den Sommerferien sind die neuen und sanierten Räume der Grundschule Offheim fertig gestellt und können dann genutzt werden. Dieses erfreuliche Ergebnis konnte beim Besuch der Baustelle festgestellt werden, an dem neben Landrat Manfred Michel und Ortsvorsteher Hermann Muth, der zuständige Architekt Rainer Fetter, Rektorin Carmen Roßbach sowie Albrecht Heckelmann und Macij Chudzicki vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft teilnahmen. Für die Bauarbeiten wird der Landkreis rund 690.000 Euro aufwenden.
Die Erweiterung
Ursprünglich verfügte die Grundschule über sechs Klassenräume, einen Computerraum und einen Werkraum. Dieser Werkraum liegt im Keller und musste, trotz der dort vorherrschenden schlechten Bedingungen, seit zwei Jahren aus Platzgründen als ständiges Klassenzimmer genutzt werden. Nun sorgt der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Kreises als Bauherr der Maßnahme, für Abhilfe. Es entsteht ein neuer Klassenraum. Ein Abstellraum für Unterrichtsmaterial ist ebenfalls geplant. Im Rahmen der Planung für den verbesserten Brandschutz wird ein Flur mit Ausgang zum Außenbereich neu gebaut. Bei der Planung hat man darauf geachtet, dass nach der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme, das Erscheinungsbild der Schule stimmig bleibt und nicht von Anbauten und Erweiterungsbauten bestimmt wird. In diesem Zusammenhang erhält die Schule im Außenbereich eine offene Überdachung als Pausenhof, gestaltet als Freiluftklassenraum, der mit Sitzsteinen wie ein Freilufttheater angelegt ist.
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Im Oktober 2011 hatte sich der Ortsbeirat Offheim mit der Thematik „Spielplatz“ befasst und dabei den folgenden Beschluss gefasst:
- „Der Ortsbeirat Offheim spricht sich dafür aus, es in Offheim bei einem zentral gelegenen Spielplatz zu belassen.
- Maximal 10 Minuten Fußweg von der entferntesten Stelle zum Spielplatz sind zumutbar.
- Da der Spielplatz direkt unterhalb der Grundschule liegt, ist er auch über den „Sicheren Schulweg“ gefahrlos zu erreichen.
- Der Ortsbeirat geht davon aus, dass bei der Mittelzuteilung nicht pro Spielplatz gerechnet wird, sondern dass die Mittel für die Ausstattung und Unterhaltung sich nach der Anzahl der Kinder richtet, die den Spielplatz nutzen.
Bisherige Gespräche mit Eltern ergaben, dass es Sanierungsbedarf auf dem Offheimer Spielplatz gibt. In weiteren Gesprächen sollen konkrete Vorschläge für die Ergänzung bzw. den Austausch der Spielgeräte und die Umgestaltung oder Erneuerung der Anlage erarbeitet werden.“
Im Dezember fand auf dem Spielplatz ein Ortstermin statt, zu dem auch interessierte Eltern eingeladen waren. Ergebnis des Ortstermins war, dass sich aus der Elternschaft ein Arbeitskreis bildete, der sich zur Um- bzw. Neugestaltung des Spielplatzes Gedanken machen sollte.
Zur Ortsbeiratssitzung am 1. März stellten Anne Streicher und Florian Brechtel dem Ortsbeirat ein Konzept vor, das die Ergebnisse ihrer Überlegungen dokumentiert.
Ortsvorsteher Hermann Muth bedankte sich bei den beiden für eine hervorragende Zuarbeit, die es dem Ortsbeirat leicht machte, das Konzept unverändert als Vorschlag zur Um- bzw. Neugestaltung des Spielplatzes an die Stadtverwaltung weiter zu geben.
In den nun folgenden Beratungen innerhalb der städtischen Gremien wir zu klären sein, was sofort bzw. in den nächsten Jahren zu realisieren ist.
 Unter „Auskunft und Informatives“ kann das Konzept heruntergeladen werden. |
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Fazit des runden Tisches zur Elzer B8-Umgehung vom 23.02.2012 |
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Enttäuscht zeigte sich Ortsvorsteher Hermann Muth darüber, dass beim runden Tisch zur B8- Umgehung von Elz nicht über Inhalte, sondern nur über das weitere Verfahren gesprochen wurde.
Der Gießener Regierungspräsident, Dr. Lars Witteck hatte zu Beginn des runden Tisches eine Vereinbarung zu einem Mediationsverfahren vorgelegt, das von den Bürgermeistern aus Elz und Limburg unterzeichnet werden sollte und das verbindliche Absprachen und Bedingungen des weiteren Vorgehens regeln sollte.
Die Limburger Fraktionsvorsitzenden der CDU, Michael Köberle und der SPD, Peter Rompf bemängelten ebenso wie Ortsvorsteher Hermann Muth, dass es nicht zumutbar sei, einer 4-seitigen Vereinbarung zuzustimmen, die erst kurz vorher verteilt wurde. Außerdem sei man in der Erwartung zu dem runden Tisch gekommen, dass die anwesenden Vertreter von Hessen Mobil (so der neue Name des Amtes für Straßen und Verkehrswesen) über die Untersuchungsergebnisse der einzelnen Trassen berichten und dann darüber diskutiert würde.
Bürgermeister Richard lehnte es schließlich ab, die vorgelegte Vereinbarung zu unterzeichnen, bevor nicht Hessen Mobil die Untersuchungsergebnisse präsentieren und Fragen aus der Runde beantworten würde.
Es wurde daraufhin vereinbart, dass am 30. März 2012 Hessen Mobil die Untersuchungen zu den Umgehungsvarianten vorstellen wird.
Bedenklich wertete Ortsvorsteher Hermann Muth die Aussage des Fraktionsvorsitzenden der Limburger FWG, Werner Laux, der zum Ende der Veranstaltung erklärte, dass die Elzer B8-Umgehung über Limburger (also Offheimer) Gebiet führen müsse.
Da in den Tagen nach dem runden Tisch wiederholt nach dem Ergebnis gefragt wurde, bietet Ortsvorsteher Hermann Muth an, über E-Mail zeitnah zu informieren, wenn ihm die Adressen vorliegen. Außerdem wird in der Homepage www.offheim.de aktuell zur Umgehungsdiskussion informiert werden. |
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Über 350 Offheimer haben Flagge gezeigt, trotz minus 13º und eisigem Wind!
Zu einer Demonstration gegen eine B8-Umgehung über Offheim hatte Ortsvorsteher Hermann Muth und die Fraktionen der CDU, der SPD und der Grünen im Ortsbeirat für Samstag, den 11. Februar 2012 aufgerufen. Über 350 Bürgerinnen und Bürger sind diesem Aufruf gefolgt und haben den Offheimer Mandatsträgern damit eindrucksvoll den Rücken bei ihrer ablehnenden Haltung gegen eine B8-Umgehung von Elz über die Offheimer Gemarkung gestärkt.
Dass die Offheimer keinesfalls die Augen vor den Verkehrsproblemen der Nachbarn in Elz verschließen, bekundete Ortsvorsteher Hermann Muth. Offheim sei aber nicht bereit diese Probleme zu übernehmen. Sowohl die Umgehung über die Kapellenstraße, als auch die, die nördlich um Offheim führen und das Naherholungsgebiet zum Offheimer Wäldchen zerschneiden würde, werden von Offheim abgelehnt. „Auf das letzte ruhige Fleckchen in Offheim wollen wir nicht verzichten,“ sagte Ortsbeiratsmitglied Josef Erbach. Offheim sei durch B49 im Osten, Kapellenstraße und Autobahn im Süden und die bis zur Gemarkungsgrenze reichende Elzer Wohnbebauung bereits genug eingekesselt. Von den Demonstranten ergriff Stefan Jung-Diefenbach das Wort und forderte die Limburger Politiker auf, standhaft zu bleiben und alles zu tun, damit die B8-Umgehung über Offheim nie Wirklichkeit wird.
Diese Demonstration der Einigkeit in der ablehnenden Haltung gegen eine B8-Umgehung werden auch die Gesprächsteilnehmer des „Runden Tisches“ im Elzer Rathaus, am 23. Februar 2012 um 18.00 Uhr, zur Kenntnis nehmen müssen. Davon waren die Demonstranten überzeugt und traten trotz des, von Edgar Diefenbach gespendeten Glühweins und des ausgeschenkten heißen Tees durch die Ortsbeiratsmitglieder, durchgefroren aber zufrieden den Heimweg an.
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Zu den Bildern gelangen Sie hier. Zum Artikel der Nassauischen Neuen Presse |
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